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Waldwissen

Waldwissen (11)

Robinie Bild von Roland Steinmann auf Pixabay

Mit dieser Frage hat sich die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft beschäftigt und dazu eine neue Ausgabe des Magazins "LWF Wissen" veröffentlicht. Die Robinie wird gern als Baumart der Zukunft gesehen. Bisher spielt sie im Waldbau keine große Rolle. Sehr unterschiedliche Einsatzbereiche und Nutzungsmöglichkeiten stehen Invasivitätspotential und unterschiedlicher Holzqualität gegenüber. In ihrem Heimatland, den USA gilt die Robinie als Pionierbaumart, in Ungarn bedeckt sie circa 24% der Waldfläche, was in Europa der Verbreitungsschwerpunkt ist. Die LWF hat sich nun mit verschiedenen Aspekten zur Robinie beschäftigt. So beispielsweise zu der Grundlage zum waldbaulichen Vorgehen und zu den Möglichkeiten der aktiven Einbringung.

Zusammengefasst könnt ihr den Bericht hier sehen: LWF Wissen 84 - Kann die Robinie eine Rolle im klimagerechten Waldbau in Bayern spielen?

Mittwoch, 24 Februar 2021 13:46

Ergebnisse Waldzustandserhebung 2020

Am heutigen Mittwoch wurden die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2020 vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse mit zu den schlechtesten seid Beginn der Bestandserhebung im Jahr 1984 gehören. Der Anteil der Bäume ohne Kronenverlichtung liegt bei nur 21% und ist damit so gering, wie noch nie. Sorgen machen vor allem die Fichte und die Buche, die in allen Meßbereichen deutlich weniger Kronenverlichtung aufweisen. Konstant bleibt die Kiefer, wohingegen sich die Eiche erholt hat, aber immer noch im hohen Schadbereich liegt.

Wald Bild von jplenio auf Pixabay

Die Waldzustandserhebung erfasst den Zustand der Kronenverlichtung als Zeichen der Vitalität der Bäume. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen.

Hier gibt es die Ergebnisse im Detail: Waldzustandserhebung 2020 als pdf-Datei

Hier geht es zum Bericht auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: Bericht BMEL

 

Fotonachweis: Bild von jplenio auf Pixabay

Herbstwald Bild von Gabriele M. Reinhardt auf Pixabay

In den Sommermonaten der Jahre 2018 und 2019 litten selbst Buchen in ihrem natürlichem Verbreitungsgebiet unter Trockenheit. In einem Forschungsprojekt hat die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg untersucht, inwieweit die Beimischung von Weißtannen einen positiven Effekt auf die Stabilität der Bestände haben könnte. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und dürfte für WalbesitzerInnen für den Waldumbau und die Neuanpflanzung interessante Erkentnisse liefern.

Hier geht es zum Bericht und zu den Ergebnissen: das Projekt "BuTaKli"

Originalartikel als pdf-Datei: zur Datei

 

Fotonachweis: Bild von Gabriele M. auf Pixabay

Mittwoch, 04 November 2020 15:57

Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2021

Stechpalme Bild von Josep Monter Martinez auf Pixabay
Wirkt exotisch, ist aber Europäerin durch und durch: „Die Stechpalme ist ein Paradebeispiel für gelebten Artenschutz, dank dem sich die Beständein den letzten hundert Jahren in Deutschland deutlich erholt haben“, erklärt Stefan Meier, Präsident der Baum des Jahres Stiftung. Auch Schirmherrin Bundesministerin Julia Klöckner begrüßt die Wahl der immergrünen Laubbaumart, als Baustein der heimischen Biodiversität: „Sie ist Bestandteil unseres Ziels, den Umbau unserer Wälder zu klimaangepassten Mischwäldern weiter voranzubringen."Bundesministerin Julia Klöckner dankt der Baum des Jahres Stiftung–Dr. Silvius Wodarz Stiftung für ihr Engagement und betont: „Unsere Wälder sind im Klimastress. Umso wichtiger, dass Wald und Bäume Fürsprecher haben, wie die Baum des Jahres Stiftung. “Denn es waren Forstleute, Naturschützer und Politik die in den 1920er-Jahren auf den dramatischen Rückgang der Stechpalme reagierten: Zuvor erfreute sich die Art als Feiertagsdekoration so großer Beliebtheit, dass sie in ganzen Wagenladungen aus den Wäldern transportiert wurde. Seit etwa hundert Jahren hat wildwachsender Ilexals Weihnachtsdeko ausgedient und steht in Deutschland unter besonderem Schutz. Die Bestände haben sich erholt.
 
Gewinnerin im Klimawandel?
Seit Urzeiten in Europa beheimatet, hat Ilex aquifoliaes aufgrund klimatischer Veränderungen geschafft, sich neue Lebensräume in Skandinavien und Polen zu erschließen. Da sie häufig im Unterholz schattiger Laubwälder als Strauch wächst, ist ihre wirtschaftliche Nutzung weitgehend unbedeutend. Als Teil der heimischen Flora bildet sie aber einen wertvollen Baustein der Biodiversität unserer Wälder. „Unsere Wälder und die nachhaltige Holznutzung entlasten die Atmosphäre jährlich um 14 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. In dieser Zeit brauchen unsere Bäume unser engagiertes Handeln. Als Große Koalition haben wir deshalb dafür gesorgt, dass 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, um den Wald klimastabil zu machen und naturnah zu bewirtschaften. Hierzu trägt auch der Baum des Jahres bei. Der sympathische Immergrün ist er ein hervorragender Brutplatz und eine Nahrungsquelle für Vögel, Bienen und Hummeln“, so Klöckner. Als Ziergehölz hat die Stechpalme ihren Siegeszug schon lange angetreten und ist heute in kaum überschaubarer Farb-und Formenfülle in Gärten und Parks vertreten.
 
Ein König für den Ilex
Nikolaus Fröhlich ist der erste Deutscher Baumkönig: „Meine Patenart ist ein Paradebeispiel, wie Artenschutz im bewirtschafteten Wald gelingt.“ erklärt der studierte Landschaftsarchitekt.„Die Stechpalme ist somit ein wichtiger Baustein unserer heimischen Biodiversität –und das möchte ich den Menschen im nächsten Jahr näherbringen.“ Fröhlich bringt viel Erfahrung aus dem Bereich Garten und Landwirtschaft mit und freut sich 2021 als Botschafter der Baum des Jahres Stiftung unterwegs zu sein.
 
 
Fotoverzeichnis: Bild von Josep Monter auf Pixabay
Literaturverzeichnis: Die Stechpalme ist Baum des Jahres 2020, Abgerufen 04.11.20 von https://www.baum-des-jahres.de/fileadmin/user_upload/Baum_Archiv/Stechpalme2021/PM_BDJ-Ilex-2021.pdf , Baum des Jahres –Dr. Silvius Wodarz Stiftung –21385 Rehlingen –www.baum-des-jahres.de

Logo Baum des Jahres

 
 

Bild von Johannes Plenio auf Pixabay 4

Seit 2011 bietet die Bayerische Forstverwaltung das Kursprogramm "Bildungsprogramm Wald" an. Dabei werden Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern wichtige Kenntnisse über Waldökosysteme und die Bewirtschaftung von Wäldern vermittelt.

Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen den Kurs anbieten. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten für das Programm entsprechende Hygienevorgaben. Unter anderem ist der Kurs in diesem Jahr auf 25 Teilnehmer beschränkt.
Es werden sechs Termine, jeweils am Freitag Nachmittag, mit spannenden Themen angeboten. Die Veranstaltungen finden ausschließlich im Freien statt. In diesem Jahr werden folgende Themen behandelt:
 
Freitag, 18.12.2020
Laubholz-Pflege und Waldnaturschutz, Referent: Andreas Ploner
 
Freitag, 15.01.2021
Nadelholzpflege und Waldumbau, Referent: Dominik Reil
 
Freitag, 22.01.2021
Wiederbewaldung von Sturmflächen, Referent: Christoph Zanklmaier
 
Freitag, 29.01.2021
Douglasienbewirtschaftung, Referent: Florian Mergler
 
Freitag, 05.02.2021
Entwicklung von Laubholzbeständen, Referent: Andreas Ploner
 
Freitag, 12.02.2021
Kulturbegründung und Pflanzung im Klimawandel, Referent: Dominik Reil
 
Veranstaltungsorte
Die Veranstaltungen finden in den Revieren Klosterberg, Schrobenhausen, Hög und Pfaffenhofen statt.
 
Anmeldung zum Bildungsprogramm Wald
Einmalige Anmeldung für alle aufgeführten Termine ist ausschließlich online unter folgendem Link vorzunehmen: Anmeldung

Nach Anmeldung erhalten Sie eine separate Einladung mit allen weiteren Informationen wie Uhrzeiten und Treffpunkten.
 

Bitte beachten:
Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist stets ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und der Mindestabstand einzuhalten. Personen mit Corona-Symptomen dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auch kurzfristig abgesagt werden kann. In diesem Fall informieren wir Sie umgehend.

 
Fotonachweis: Bild von Johannes Plenio auf Pixabay
Literaturnachweis: BiWa 2020 - Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d. Ilm (---) - Bildungsprogramm Wald der Bayerischen Forstverwaltung - Abgerufen 26.10.2020 von http://www.aelf-ph.bayern.de/forstwirtschaft/256788/index.php

Bild von lefteye81 auf Pixabay

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) hat einen zweiten Band ihrer Praxishilfe „Klima – Boden – Baumartenwahl“ mit 16 weiteren Baumarten für den Waldumbau im Klimawandel veröffentlicht. Insgesamt sind damit in den beiden Bänden Praxishilfen zu 32 Baumarten enthalten.

Mit dem vorliegenden zweiten Band der Praxishilfe liefern die bayerischen Forstexperten wieder ausführliche Anbauempfehlungen. Die Broschüre stellt für 16 Baumarten anschaulich zusammengefasst die wichtigsten Faktoren vor, die bei der Baumartenwahl eine Rolle spielen. Auf jeweils vierseitigen Steckbriefen werden die wesentlichen ökologischen Ansprüche sowie Informationen zu den Faktoren Leistung, Holzverwendung, Waldschutz, Artenvielfalt und Waldbau dargestellt.

Zur Praxishilfe:

 
 
Fotonachweis: Bild von lefteye81 auf Pixabay 
Literaturnachweis: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (-) - Praxishilfe - Klima - Boden - Baumartenwahl Band 2 - Abgerufen 07.09.2020 von https://www.lwf.bayern.de/service/publikationen/sonstiges/253310/index.php
Mittwoch, 19 August 2020 07:13

Neues LWF Aktuell erschienen

Bild von Peter H auf Pixabay

"Wenn der Hahn zu ist - Wald im Trockenstreß" lautet der Titel des neuen LWF Aktuell.In der 126. Ausgabe der Fachzeitschrift geht es um den Standortfaktor Wasser im Klimawandel und wie sich zeitweiser Wassermangel und veränderte Wasserregime auf die Wasserversorgung unserer Waldbäume auswirken, aber auch mit welchen Folgen wir selbst zu rechnen haben, sind wir ja auch mit unserer eigenen Wasserversorgung in weiten Teilen vom Wald abhängig. Das Heft ist im Juli 2020 erschienen und kann ganz einfach heruntergeladen werden. Zum Anschauen benötigt man das Programm Adobe Reader, das ebenfalls kostenlos downgeloaded werden kann.

LWF Aktuell 126 -  Wenn der Hahn zu ist - Wald im Trockenstreß: Zum Download

PDF Reader von Adobe: zum Download

Themen des Heftes sind:

Beiträge zum Thema Trockenstress

  • Wasserversorgung für Wald und Mensch
  • Standortfaktor Wasserhaushalt im Wald
  • Dürreperioden und ihre Wirkung auf Wälder
  • Nadelbäume im Trockenstress
  • Auenwald im Klimawandel
  • Extreme Trockenheit – wie sie auf Vitalität und Anbaurisiko von Waldbäumen wirkt

Beiträge aus Wald & Mehr

  • Schnecken im Höhengradienten des Bayerischen Waldes
  • Forstverwaltung »meets« Jugendverbände
  • "Tierische" Geheimnisse in der Welt der Veilchen
  • Griechische Buchen für Unterfranken?
  • Waldvogelschutz auf Erfolgskurs
  • So hat die Esche eine Chance!

Rubriken

  • Meldungen
  • Zentrum Wald-Forst-Holz: Ein Gründervater und Förderer verlässt die Brücke
  • Zentrum Wald-Forst-Holz: Nachrichten
  • Amt für Waldgenetik: Praxisanbauversuche mit Baumhaseln und Zedern
  • Amt für Waldgenetik: Nachrichten
  • Holzwerkstatt: Der die krummen Dinger liebt
  • Waldklimastationen: Frühjahrstrockenheit und Spätfrost
  • Medien

 

Fotonachweis: Bild von Peter_H auf Pixabay

Dienstag, 07 Juli 2020 05:37

Am Puls des Waldes

Bild von Picography auf Pixabay

Der Wald ist ein faszinierendes Ökosystem. Die dort heimischen Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen sowie Bodeneigenschaften, Temperatur, Niederschläge, Licht und Nährstoffe beeinflussen sich gegenseitig. Ihr Zusammenspiel ist vielschichtig und kompliziert. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wuchs das Bewusstsein, dass Schadstoffe aus Industrie, Kraftwerken, Verkehr und Haushalten dieses komplexe Beziehungsnetz erheblich stören. Um diese Vorgänge zu verstehen, um den Puls des Waldes zu fühlen, wurde das forstliche Umweltmonitoring aufgebaut, mit dem Ziel, die wichtigsten Daten aus dem Waldökosystem zu erfassen und daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Dazu hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nun eine Broschüre veröffentlicht. Thema ist der Umweltwandel und seine Folgen - ausgewählte Ergebnisse des intensiven forstlichen Umweltmonitorings.

Die Broschüre kann hier nachgelesen werden: Am Puls des Waldes

 
Fotonachweis: Bild von Picography auf Pixabay 
Literaturnachweis: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (20.05.2020) - Am Puls des Waldes, Abgerufen 07.07.2020 von https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/puls-des-waldes.html
Bild von marcinjozwiak auf Pixabay
Bereits die 125 Ausgabe des LWF Aktuell stellt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bereit. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema "Wald unter Druck".
Dabei werden diverse Themen beleuchtet. So stehen Trockenheit und verschiedene Forstschädlinge im Fokus.
 
Themen sind in dieser Ausgabe:
Der bayerische Weg zu zukunftsfähigen Wäldern
Extremjahre im Laubwald
Die Zukunft der Kiefer in Franken
Risiken mindern durch Mischung
Das Risiko ist entscheidend: Baumarten betriebswirtscahftlich kalkulieren
Klimawandel aus Nord(west)en
Satelliten erfassen Waldschäden
Holzlogistik: Chancen und Risiken bayerischer Rundholzfrächter
Debarking Heads
Die Vögel in meinem Garten
Vier Jahrzehnte forstlicher Ressortforschung
Natura 2000 in die Fläche einbringen
Der Steigerwald auf dem Weg zum europäischen Kultruerbe-Siegel
Waldbewirtschaftung im Kleinprivatwald
Angespannte Ertragslage für Waldbesitzer
 
Das Heft findest du hier zum Download bzw. Anschauen: LWF-Aktuell 125 - Wald unter Druck
 
 
Fotonachweis: Bild von marcinjozwiak auf Pixabay

Bild von kate mockery auf Pixabay

Die Güte des Waldbodens ist nicht nur beim Waldkauf ein entscheidendes Kriterium, sondern auch bei der Waldpflege. Denn der Waldboden ist ein bedeutender Standortfaktor und auch maßgeblich für die Standorttauglichkeit bestimmter Baumarten verantwortlich. Beste Wachstumsvorraussetzungen bietet ein nährstoffreicher Boden, der feucht, aber nicht zu nass ist. Doch wie beurteilt man nun die Güte eines Waldbodens auch als Laie oder Waldneuling? Hier hilft der Blick auf den Boden und die dort wachsenden Pflanzen. Bestimmte Pflanzen zeigen zeigen durch ihr Vorkommen den aktuellen Bodenzustand an. Und so gibt der Blick auf die Pflanzen am Boden oft schnelle und eindeutige Aufschlüsse über die Bodenqualität. Diese Pflanzen werden auch als Zeigerpflanzen oder Indikatorpflanzen bezeichnet. Sie zeichnet aus, dass sie wenig Toleranz gegenüber einer Veränderung Ihrer Lebensbedingungen aufweisen. 

Tipp: Sollten Sie nicht alle Pflanzen am Waldboden erkennen, so fotografieren Sie diese einfach mit Ihrem Handy oder Ihrer Kamera. So können Sie daheim in Ruhe die verschiedenen Pflanzenarten nachschauen. Sind Sie dagegen ein kundiger Fachmann, dann schreiben Sie sich die Pflanzen am Besten auf, um daheim die Standortbedingungen in Ruhe durchschauen zu können. Hilfreich ist hier auch ein Lageplan, um so die verschiedenen Pflanzenarten gleich direkt einzuzeichnen.

Zeigerpflanzen für sehr guten Waldboden

  • Brennessel (wächst auf humusreichen Waldböden, starker Brennesselwuchs ist ein Zeiger für stickstoffreichen Waldboden)
  • Goldnessel (nährstoffreiche, feuchte Böden, wächste in lichte Wäldern, an Waldrändern oder in Staudengebüschen)
  • Neunblättrige Zahnwurz / Neunblatt-Zahnwurz (kalkliebend)

Zeigerpflanzen für guten Waldboden

  • Waldsauerklee (saure, kalkarme Waldböden, schattig, frische bis feuchte Stellen)
  • Waldmeister (frische, lockere, nährstoff- und basenreiche Böden, Zeiger für Lehmböden)
  • Schattenblümchen / zweiblättrige Schattenblume (schattige, humusreiche, nicht zu trocken)
  • Geflecktes/ Echtes Lungenkraut (frische, nährstoff- und basenreiche, meist kalkhaltige, steinige oder reine Ton- und Lehmböden)
  • Buschwindröschen (mäßig frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige, lehmige Mullböden)
  • Gewöhnlicher Haselwurz (feucht, nährstoffreich und meist kalkhaltige Böden)
  • Wald-Sanikel (frischen bis mäßig trockenen, meist kalkreichen, basischen Stellen, meist auf Lehm-, seltener auch auf Schluffböden)
  • Wald-Bingelkraut (feuchter, nährstoff- und basenreicher, lockerer Boden an eher schattigen Standorten)
  • Zeigerpflanzen für schlechten Waldboden:
  • Heidelbeere (artenarmer, bodensauer-humoser, nährstoff- und basenarmer Boden)
  • Preiselbeere (sonnige und trockene Standorte auf saurem Rohhumusboden, nährstoffarmer leichter Sandboden)
  • Besenheide (Säurezeiger, kalkfreien Sanden, trockene, aber auch auf wechselfeuchte Böden)
  • Drahtschmiele (nährstoff- und kalkarmer, saurer Waldboden)
  • Gemeines Weißmoos (saurer, zumindest zeitweise vernässter, kalkfreier Standort)

Zeigerpflanzen für stark vernässten Waldboden

  • Torfmoos (nährstoffarmer, saurer Waldboden)
  • Binsen (sicker- bis staunasse, nährstoffreiche, meist kalkarme, mäßig saure Lehm- oder Torfböden)
  • Wald-Schachtelhalm (feuchte Böden oder Wasser, Kalkmeider)

 

Fotonachweis: Bild von Kate Mockery auf Pixabay

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